die familienwerkstatt
Mathias Voelchert GmbH
Amalienstrasse 71
D - 80799 München

Startseite
Seminare/Vorträge
Trainer
Familien
Schulen
Betriebe
Buchshop
Mehr zu familylab
Das familylab-Konzept
familylab - Coachings - Beispiele
Kinder, Eltern, Großeltern
Jesper Juul
Mathias Voelchert
SeminarleiterInnen

Die 9. Intelligenz – die Intelligenz des Herzens – DVD


Die 9. Intelligenz – die Intelligenz des Herzens. An einer dänischen Schule in die Praxis umgesetzt. Produziert in Zusammenarbeit mit den Familientherapeuten Helle Jensen und Jesper Juul – Zusätz-liches Interview mit Jesper Juul


Die 9. Intelligenz ist die Eigenschaft, mit der man seine innere Natur entdeckt, ihr begegnet und sie wiedererkennt. Jesper Juul und Helle Jensen sprechen in dem Film darüber weshalb die 9. Intelligenz im 21. Jahrhundert gestärkt werden soll. Dabei steht die Entwicklung der Lebenskompetenz – als existenzielle Intelligenz – im Zentrum.
Die dänischen SchülerInnen und LehrerInnen sprechen von ihren Erfahrungen.

bestellen
Hier finden Sie Briefe von Jesper Juul an und für Eltern zum Herunterladen und gerne zum Weitergeben!


»Beherrschen und Verbergen war ganz üblich in unserer Familie. Wir haben uns überhaupt nicht wohl gefühlt damit, aber wir wussten nicht was wir stattdessen tun können. ... Jetzt wissen wir's.« Eine Mutter nach einem familylab-Kurs

Elternbrief_01_WENN DU PROBLEME HAST MIT DEINEM KIND

Elternbrief_02_WENN ELTERN JUGENDLICHER UNEINIG SIND

Elternbrief_03_ELTERNVORBILDER

Elternbrief_04_METHODEN FÜR ELTERN?

Elternbrief_05_BRIEF EINER 17-JAERIGEN
Jesper Juul im NDR -Talk

Jesper Juul in der NDR -Talk Show
sehen Sie das Video zur Sendung im NDR vom 07.05.2010
Grenzen, Nähe und Respekt
Störendes Verhalten in Botschaften übersetzen. Interview mit Jesper Juul von Doris Weber für SWR2 Leben:
Kinder brauchen keine Erziehung, sondern eine liebevolle Begleitung, denn Kinder bringen alle Kompetenzen mit auf die Welt, die sie für ein gelingendes Leben brauchen. Eltern und Kinder können auf ihrem gemeinsamen Weg viel voneinander lernen. Zum Beispiel, mit gutem Gewissen Nein zu sagen, oder, dass Konflikte keine Zeichen des Scheiterns sind. Konflikte ermöglichen Wachstumsprozesse.
hören Sie hier den Audio Beitrag

Doris Weber im Interview mit Jesper Juul für SWR2
Pubertät ist: Wenn Erziehen nicht mehr geht
Podiumsgespräch mit Jesper Juul und Angela Krumpen am 18.03.2010 in München
hören Sie hier den Audio Beitrag

Angela Krumpen im Gespräch mit Jesper Juul
Was für ein Vater was für eine Mutter will ich sein
Was wollen wir in unserer Familie? Interview mit Jesper Juul für das Dom-Radio von Angela Krumpen
hören Sie hier den Audio Beitrag

Angela Krumpen im Gespräch mit Jesper Juul

Ist das dänische Modell der Kinderbetreuung ein Vorbild?

»Vortrag von Jesper Juul in Innsbruck«
hören Sie den Audio Beitrag hier

Interviews zum familylab-Symposium

»Gibt es unerreichbare Jugendliche oder sind unsere Arme zu kurz?«
hören Sie hier den Audio Beitrag

Interviews
Was für Kinder wollen wir
Wie können wir Kinder gut anleiten? Zuerst müssen wir uns selbst ernst nehmen! Interview mit Jesper Juul beim Dom-Radio
hören Sie hier den Audio Beitrag

Interview mit Jesper Juul

Jesper Juul in einem familylab Seminar mit Vätern und Müttern

"Dein kompetentes Kind"


Jesper Juul über die Gratwanderung zwischen Selbstbestimmung und Überforderung, in einem familylab-Elternseminar mit 40 Müttern und Vätern. Kinder sind kompetent, von Anfang an, sie bringen schon viele Gaben mit, wie zum Beispiel Liebesfähigkeit und Feingefühl. Jesper Juul verweist eindringlich auf die Würde des Kindes: »Wenn wir über Erziehung reden, dann reden wir immer in Gegensätzen, es ist entweder autoritär oder frei. Und meiner Erfahrung nach wir müssen nicht von diesen Gegensätzen sprechen, wir müssen über Alternativen reden. Und wenn es um die vielzitierten Grenzen geht, dann rate ich Eltern, nicht Grenzen zu setzen, sondern vielmehr die eigenen zu zeigen. Auf diese Weise können Kinder lernen, Respekt vor dem Menschen zu haben und nicht vor der Macht.« von Stephanie von Oppen für SWR2.

Klicken Sie hier und hören Sie den SWR2 Audio Beitrag


Mathias Voelchert über die Arbeit von familylab

"Biegen nicht brechen"


Mathias Voelchert Leiter von familylab in einem Interview mit radiofamily.de über Definitionsmacht, Unsicherheit, Orientierung, Neu Herausforderungen für Eltern, Lehrer und Mitarbeiter in Firmen.

Klicken Sie hier und hören Sie den Audio Beitrag
Pubertät - eine Chance für Eltern
Ein Interview mit Jesper Juul und Melitta Walter
…über was reden Jugendliche mit Ihren Eltern? Über Schule und so, aber nicht über so richtig Privates… Pubertät kann eine Chance sein!

Hören Sie den Beitrag HIER

SWR2 »Lust und Frust der Erziehung – Wie Eltern ihre Kinder mit Bedeutung überfrachten
Im Dialog sind: Wolfgang Bergmann, Erziehungswissenschaftler, Hannover & Dr. Béatrice Durand, Romanistin, Autorin & JesperJuul, Familientherapeut Moderation: Dr. Susanne Kaufmann.
Was sind die Folgen wenn Söhne und Töchter wie Prinzen und Prinzessinnen im Mittelpunkt des Familienlebens stehen. Tun Eltern ihren Kindern damit etwas Gutes? Was projizieren Erwachsene auf Kinder und welche eigenen Bedürfnisse leben sie damit aus? Wohin führt es, wenn perfektionistische Eltern versuchen, sich mit Hilfe ihrer Kinder selbst zu verwirklichen?
Hören Sie den SWR2 Beitrag HIER

Hilfe, ich schaffs nicht mehr mit meinem Kind!


Experten sprechen von „Tyrannen“, „Monstern“, „loben die Disziplin“. Eltern wissen, dass sie mit dieser Sprache ihre Kinder nicht erreichen.


Unterstützung gibt es hier!


Kinder interessieren sich nicht für Macht. Wenn sie anfangen, ihre Eltern zu tyrannisieren, dann deswegen, weil die Eltern die Führung nicht übernehmen. Ihr »unvernüftiges« Verhalten ist kein Ausdruck der Machtgier, sondern des Schmerzes darüber, dass ihnen zu viel Verantwortung aufgebürdet wird.

Weder die „Erziehung zum Gehorsam“ noch die so genannte „freie Erziehung“ haben die gewünschten Ergebnisse erbracht. Im Gegenteil: Experten und Medien sprechen von „Tyrannen“, „kleinen Monstern“ und „loben die Disziplin“, Eltern wissen, dass sie mit dieser Sprache ihre Kinder nicht erreichen.

Mehr in diesen PDFs:
– Ich schaffs nicht mehr
– Trotzstrategie?
– Wer übernimmt die Führung?

– Was kann ich tun?
Jesper Juul: Was Eltern und Kindern gut tut
Jesper Juul spricht über seine Erfahrungen mit Eltern: Eltern als Sparringspartner – Grenzen setzen sind Übungen für Machthaber – Begleiten ohne unsere Kinder zu kränken – Wenn Eltern ihren Kinder Respekt entgegenbringen bekommen sie Respekt zurück, wenn anderes zurückkommt... – Unser Wunsch nach Perfektion, uvm.

Ein Interview von Steen Lorenzen mit Jesper Juul
Klicken Sie auf den Link und hören Sie den Audio Beitrag
Jesper Juul & Steen Lorenzen
Arno Grün in einem SWR 2 Interview
Der Züricher Psychoanalytiker
Prof. Dr. Arno Grün über
– Voraussetzungen für Autoritätsgläubigkeit
– Vielfachen Mangel an Mitgefühl
– Wie können wir die Demokratie bewahren?

Klicken Sie auf den Link hier unten und hören Sie den Audio Beitrag von SWR2
wahnsinn_normalitaet_arno_gruen

DIE ZEIT vom 25.02.2010
Eltern, die viel zu höflich sind. Kinder, die süchtig nach Lob werden. Und Familien, die das Glück erzwingen wollen. Der dänische Therapeut und Bestsellerautor Jesper Juul kennt sie alle
Das Gespräch mit Jesper Juul führten Matthias Kalle und Tanja Stelzer DIE ZEIT

zum Artikel im ZEIT-Magazin
DIE ZEIT
IDEEN FÜR DIE ZUKUNFT
Wer denkt für morgen?
Die neue ZEIT-Serie stellt zwölf Köpfe vor, deren Gedanken uns weiterführen. In Zeiten der Ungewissheit werden gute Ideen dringend gebraucht. Heute Jesper Juul.

»Der dänische Familienexperte Jesper Juul hilft Erwachsenen, das schwierigste Problem einfacher zu machen: Wie sie mit Kindern umgehen sollten.« von Wolfgang Uchatius Redakteur DIE ZEIT

Lesen Sie hier den ganzen Artikel als PDF
FRIEDENSSCHLAG Der Film ab 15.April im KINO


FRIEDENSSCHLAG ist packendes, emotionales, relevantes Kino: Ein inspirierender Film über die Verwandlung zerstörerischer Kräfte in schöpferische Energie, von Selbsthass in Selbstbewusstsein, vom Verdrängen der eigneen Vergangenheit in Verantwortung für das eigene Leben.

www.friedensschlag.de

80% der Teilnehmer haben die Work and Box Company abgeschlossen, diese wurden auch in Arbeit oder Ausbildung vermittelt, über 80 % der Jugendlichen sind nicht wieder straffällig geworden. Beim Strafvollzug in Deutschland haben wir das Gegenteil: 80 % Rückfallquote.
www.hand-in.de

Willkommen in der familienwerkstatt – familylab.de
»Das Schlüsselwort heißt Beziehung. Ihre Qualität entscheidet über unser Wohlbefinden und unsere Entwicklung als Mensch. Kinder werden mit allen wesentlichen menschlichen Qualitäten geboren und haben daher auch dieselbe Verletzlichkeit und Überlebensfähigkeit wie Erwachsene. Eltern zu sein bedeutet, eine Rolle im Leben einzunehmen, die uns vor große Herausforderungen stellt.« Jesper Juul

»Das sogenannte Problem oder Symptom ist nicht so wichtig. Wichtig ist die Person, die das Symptom trägt. Wir können das Problem nicht lösen, aber wir können Menschen darin unterstützen, destruktive Systeme, Perspektiven und Verhalten ins Konstruktive zu wandeln.« Jesper Juul

»Ich nehme die Menschen ernst, aber nicht ihr Problem.« Jesper Juul

Willkommen in einem Universum von Inspiration und Wegweisung, das wir familylab.de – die familienwerkstatt, nennen. Hier können Sie spannende Artikel lesen und Informationen zu unseren Vorträgen, Seminaren und unserer Arbeit finden. Hier können Sie sich stärken für Ihre Aufgaben als Vater, Mutter, als Eltern, Großeltern und Partner. Führungskräfte in Wirtschaft und Schule finden hier Ideen wie sie sich und ihr Team stärken können. Nichts ist spannender als Beziehung!

familylab ist die unabhängige, internationale Organisation für Beratung und Kompetenz-
entwicklung in Familien, Schulen und Unternehmen. Aufgebaut/basierend auf den Erfahrungen und Theorien zur Beziehung innerhalb Familien, die die Basis der Arbeit von Jesper Juul, dem bekannten dänischen Familientherapeuten und Autor, darstellen.

familylab ist die Adresse für Eltern, die eine solide Basis als Eltern und Partner finden wollen. Die gerne ihre eigenen Werte, im Dialog mit den Erfahrungen von Jesper Juul bezüglich Familienleben und Kindererziehung, entwickeln wollen.

»Perfektion bekommt keine Kinder.« T.S. Eliot
Zwei Positionen von Eltern
Wir kennen Eltern die sagen: "Wir tun alles für unsere Kinder, egal ob wir das autoritär oder antiautoritär machen." – Und wir kennen Eltern die sagen: "Jetzt sind wir Eltern, wir sehen das als Möglichkeit an um uns zu entwickeln und zusammen zu lernen." familylab ist für die zweite Gruppe gedacht.

familylab macht gute Eltern besser
In der familienwerkstatt sind wir Spezialisten darin, Vorträge und Seminare zu gestalten,
in denen Eltern und professionelle Fachleute Anregungen und Ideen zu ihrer Arbeit finden können. Und um die bestmögliche Chemie innerhalb der Familie, zwischen Kindern und Erwachsenen, wie auch in Beziehungen innerhalb von Schulen und Betrieben, zu schaffen.

Wir geben Seminare, die an mehreren Abenden, oder ganztags, stattfinden, und zu denen Sie sich hier anmelden können. Auch für Institutionen und Unternehmen, die einen Unterschied in der Haltung zu ihren Mitarbeitern machen möchten, erstellen wir maßgeschneiderte Vorträge sowie ein- oder mehrtägige Seminare.

Wie zeigen wir unsere Liebe?
 
Wie verwandeln wir liebevolle Gefühle in liebevolles Verhalten? Denn dass wir einander lieben, bedeutet nicht automatisch, dass wir gut miteinader auskommen. Bei familylab erhalten Sie konkrete Angebote. Eine solide Basis für alle, die ihre eigene Lebensart als Eltern und Partner finden wollen.

Die Eltern von heute stehen mit einer Aufgabe da, die historisch einzigartig ist: Sie sollen buchstäblich sowohl die Partnerschaft zwischen Mann und Frau sowie die Führung im Verhältnis mit Kindern und Jugendlichen von vorne erfinden, und zwar im Verhältnis zu einigen ganz neuen Werten und Zielen, die u. a. von Gleichberechtigung und dem brennenden Wunsch handeln, nicht die Integrität der Kinder und Jugendlichen zu kränken.

Wir sind Zeugen von viel mehr als einem Generationenwechsel, in dem die Jungen etwas Neues wollen. Die Ehe ist nicht länger eine soziale oder moralische Notwendigkeit, sondern eine existenzielle und emotionale Wahl; wir sehen neue Familienformen und Formen des Zusammenlebens: die Geschlechterrollen befinden sich in der Auflösung, und mitten in diesem Ganzen sollen wir uns Kindern und Jugendlichen gegenüber verhalten, die einen ganz neuen Status, sowohl in der Familie als auch in der Gesellschaft bekommen haben. Ich habe den allergrößten Respekt vor den vielen Eltern, die den Mut haben, sich zur Unsicherheit zu bekennen und die die Energie dazu haben, sich in eine Entwicklung zu stürzen, die den meisten ansonsten sowohl den Mut als auch den langen Atem rauben kann.

Liebevolle Gefühle in liebevolles Verhalten verwandeln
 
Ich glaube nicht an Konzepte à la „How to manage your teenager in five easy lessons“, aber ich glaube, wir können Eltern eine Menge Inspiration und Begleitung anbieten - ausgehend davon, wer sie sind, und was sie mit ihrer Familie und den aktuellen Konflikten, mit denen sie gerade jetzt leben, erreichen möchten.

Deswegen habe ich die Bezeichnung „Familienlabor“ ausgewählt. Es ist also keine Schule, sondern eher ein Laboratorium, in dem man finden, wieder finden, erfinden und mit seiner eigenen Art und Weise, seine Familie zu entwickeln, experimentieren kann.

Es gilt für jede Familie, dass Liebe nicht ausreicht, um die Entwicklung und das Wohlbefinden der Mitglieder zu sichern. Wir müssen lernen, unsere liebevollen Gefühle in liebevolle Handlungen umzusetzen, und das müssen wir mit und voneinander lernen. Die Familienwerkstatt bietet eine Reihe von erprobten Prinzipien und Werten an, die den roten Faden im Leben der Familie ausmachen können, die aber mit den persönlichen Werten und Zielen, eine warme und sinnvolle Ganzheit für alle Familienmitglieder zu schaffen, vereint werden müssen.

Liebe ist nicht genug
 
Die Anwesenheit von Liebe in der Familie ist nicht genug um das Wohlergehen und das persönliche Wachstum der Familienmitglieder zu garantieren. Wir müssen lernen wie wir unsere liebevollen Gefühle in liebevolles Verhalten wandeln können. Das kann nur von und miteinander gelernt werden. familylab bietet einige gut erprobte Prinzipien und Werte, die als Richtlinie innerhalb des Familienlebens verwendet werden können. Diese müssen jedoch mit den persönlichen Werten und Zielen der Eltern verwoben sein, um eine warme und bedeutungsvolle Ganzheit für alle Familienmitglieder herzustellen.

Erziehung ist »learning by doing« – bis wir unseren eigenen Weg gefunden haben. Kinder brauchen keine perfekten Eltern, die über jeden Zweifel erhaben sind, sondern authentische Menschen aus Fleisch und Blut, die nicht alles wissen, doch stets bereit sind, sich weiterzuentwickeln. Die kompetente Familie – das familylab-Buch S.20

Es wird oft gesagt, dass Kinder ihre Grenzen »austesten«, und es ist auch nicht verwunderlich, dass viele Pädagogen und Eltern der Meinung sind, man solle den Kinder mehr Grenzen setzen und überhaupt strenger und konsequenter in der Erziehung sein. Meiner Erfahrung nach ist es jedoch zweckmäßiger, keine »Diagnose« zu stellen, sondern den Mangel oder die Sehnsucht eines Kindes zu ergründen. Denn Kinder, die angeblich ihre Grenzen »austesten«, suchen gewissermaßen nach der wahren Persönlichkeit ihrer Eltern. Sie wollen wissen, wer ihre Eltern eigentlich sind und wofür sie stehen. Die kompetente Familie – das familylab-Buch S.27

familylab Seminare werden entweder für offene Gruppen veranstaltet werden, woran jeder teilnehmen kann, oder für selbst zusammengestellte Gruppen, die aus Freunden, Kollegen etc. bestehen. Die Gruppenleiter sind alle erfahrene und kompetente Fachleute, die außerdem ständig unter der Supervision von Jesper Juul und dem Fachstab von familylab sein werden.

Eigen-Verantwortung
 
»Es ist eine reale Herausforderdung, aber gleichzeitig eine äußerst philosophische Angelegenheit, dass jeder von uns für sein eigenes Leben verantwortlich ist - für unsere Emotionen, unsere Gedanken, für unser Sein. Denn es ist erschreckend: In dem Augenblick, in dem du Verantwortung übernimmst, wirst du mit deiner elementaren Einsamkeit konfrontiert. Ich kann niemanden für mein Leben so wie ich es lebe, beschuldigen - ich kann mich zwar auf meine Kindheit beziehen und sagen, dies oder jenes hat mich sehr beeinflusst, aber ich weiß, ich kann mich damit nicht herausreden die Verantwortung für mein Leben trage ich alleine und niemand sonst!

Und in diesem Zusammenhang steht der Mensch vor einer existentiellen Wahl und hat zwei Möglichkeiten: Will ich verantwortlich sein für mein Leben, oder will ich ein Opfer sein?« Jesper Juul, ‚Aus Erziehung wird Beziehung', S 32, Herder spektrum, 2005

Geschichten aber keine Märchen...
 
»Ich wurde mal von einer Mutter konsultiert, die mir dann schlichtweg sagte: „Was in ihrem Buch steht, ist nicht richtig! Sie müssen das korrigieren! Wie haben einen neunjährigen Jungen, und wir müssen jedes Mal mit ihm kämpfen, damit er ins Bett geht, um am nächsten Tag ausgeschlafen in die Schule zu gehen. Und dann habe ich ihr Buch gelesen, in dem steht, dass wir den Kindern die Verantwortung überlassen sollten, wann sie ins Bett gehen und wie viel sie essen wollen. So haben wir beschlossen, dass wir es ihm überlassen, wann er sich schlafen legt, wenn wir in unserem Wochenendhaus sind - in den Ferien oder am Wochenende. Aber auch da geht er nicht vor zwei drei Uhr in der Früh ins Bett - also das funktioniert nicht!“

So wie diese Mutter denken die meisten Menschen über die Verantwortung nach. Aber die persönliche Verantwortung ist nicht etwas, was man dem Kind manchmal einräumt und manchmal nicht! Entweder hat es sie oder es hat sie nicht! Der kleine Junge kann sie nicht nur am Wochenende haben und den Rest der Zeit nicht. Denn so wird aus Verantwortung Macht.

Für mich war es wesentlich und wirklich ein großes Geschenk, das mir meine Mutter gemacht hat. Als ich mit 13-14 Jahren anfing, auszugehen, sagte mir meine Mutter: „Komm nicht zu spät nach Hause!“ - Sie ließ mir also den Raum, zu entscheiden, wann es für mich „zu spät“ war, sie sagte also nicht: „Um 22 Uhr musst du zurück sein!“ Ich durfte also für mein „spät“ die Verantwortung übernehmen.« Jesper Juul, ‚Aus Erziehung wird Beziehung', S. 33, Herder spektrum, 2005

Auf Augenhöhe
 
»In den ersten zwei bis drei Jahren des Lebens mit meinem Sohn fühlte ich mich oft sehr unsicher, was ich mit ihm (und mir) anstellen sollte. Das, zusammen mit einem heftigen Temperament, führte dazu, dass ich ihm in Abständen meine Frustration an den Kopf warf und ihn anschrie. Selbstverständlich wurde er davon schier erdrückt und reagierte ängstlich, aber ich wusste ganz einfach nicht, was ich tun sollte.

Erst als er etwa zwei Jahre alt war und auch schon allein herumlaufen konnte, gelang es ihm, mein ganz und gar unangemessenes Verhalten zu stoppen. Mitten in einer meiner Auslassungen rannte er aus dem Zimmer auf den Flur. Ich ging ihm selbstverständlich hinterher und fand ihn, wie er vier Stufen hoch oben auf der Treppe (in meiner Augenhöhe!) stand, die Hände auf die Ohren gepresst und mir wütend in die Augen sah. Erst da begriff ich, dass ich vielleicht selbst die Verantwortung für meine Inkompetenz übernehmen sollte, statt ihm die Schuld zu geben.« Jesper Juul, ‚Das kompetente Kind', S. 112, Rowohlt

Sag' guten Tag
 
»In Dänemark wenn ich eine Familie auf der Strasse treffe und ich die Kinder bereits kenne, dann werden sie mich anschauen, und die Eltern werden gleich sagen: „Sagst du nicht Guten Tag?“ Die Eltern merken es gar nicht, dass sie damit eine Grenze überschreiten, denn die Kinder haben mich angeschaut und haben mir auf diese Weise „Hallo“ gesagt. Ich kenn sie ja und weiß, was sie mir mit ihrem Verhalten mitteilen wollen, aber die Eltern geraten in Panik, da sie meinen, das würde dem sozialen Standard nicht entsprechen. Aber auf ein „Hallo, nett dich zu sehen!“ verzichte ich gern, da sagen mir die Augen der Kinder mehr.

Wenn sich nun dieselbe Situation in Kroatien oder Italien abspielt, wo die Menschen ganz allgemein zugewandter sind, werden die Eltern die Kinder sogar nötigen, mich zu küssen. Und du kannst es vielen Kindern ansehen, dass sie das gar nicht gerne tun. Also, warum sollten sie mich küssen und warum sollte ich mich von ihnen küssen lassen wollen? Ich bin ja für sie immerhin ein Fremder und das, was von ihnen erwartet wird, ist ein intimer Akt. Aber die Eltern sehen das anders: Für sie gehört es zur Konvention und ist so etwas wie ein soziales Ritual - sie denken sich dabei gar nichts.« Jesper Juul, ‚Aus Erziehung wird Beziehung', S. 62, Herder spektrum, 2005.

Jesper Juul zu Beziehung statt Erziehung
Auszüge aus einem ORF Interview vom Okt. 2007
 
Der dänische Familientherapeut hob bei seinem Vortrag in der Reihe "Wertvolle Kinder" im ORF-Funkhaus in Dornbirn (Oktober 2007) drei Kompetenzen = Fähigkeiten = Eigenschaften von Kindern besonders hervor:

1. Die Reaktionen und Verhaltensweisen der Kinder sind immer sinnvoll.

2. Kinder werden mit sozialen Fähigkeiten geboren, sie sind nicht egoistisch.

3. Kinder können verantwortlich sein.

Kinder sind wie Erwachsene: "Dass Kinder kompetent sind, heißt, sie sind wie Erwachsene".

Gefahr, dass Kinder "zu viel kooperieren": Eine Gefahr sieht Jesper Juul darin, dass Kinder "zu viel kooperieren". D. h. sie machen das, was Eltern und Erzieher wünschen und wollen; sie sagen ja, statt nein, weil sie geliebt werden wollen. Wenn ein Kind verhaltensauffällig oder psychosomatisch krank wird, dann ist das ein Hinweis, dass es zu lieb, zu brav, zu nett war und dass diese Einseitigkeit beginnt, weh zu tun. Jesper Juul zeigt dies am Beispiel des 5 ½-jährigen Niels, der in einer sog. Patchwork-Familie aufwächst.

Weitere Aussagen von Jesper Juul sind:

Kinder lernen nicht durch Erziehung, sondern durch Beziehung. Doch "heute ist Erziehung zu einem Leistungssport geworden" sagt Jesper Juul und fügt hinzu: "Damit können die Eltern aufhören!"

Die Idee, Kindern ein Paradies zu schaffen, ist für Jesper Juul "eine schlechte Idee, denn Kinder müssen frustriert werden".

Die Forderung, den Kindern Grenzen zu setzen, hält der dänische Familientherapeut und Bestsellerlautor für eine neue Religion, die "ein Wahnsinn ist".

Eltern sollten für Kinder zwar wie ein Leuchtturm sein, aber nicht perfekt und fehlerfrei. "Perfektion, das ist die reine Hölle".

TEENPOWER …geh' deinen Weg!


Der Workshop für Fachleute
TEENPOWER – geh' deinen Weg!
3-tägige Weiterbildung für Fachleute,
die mit Jugendlichen arbeiten
1. Kurs in Deutschland 13. - 15. Oktober 2010 in München
mehr zum Workshop

Das Buch für Jugendliche
mehr zum Buch

Fünf Grundbausteine für eine Familie – 2 DVDs –


Jesper Juul spricht über fünf wesentliche Grundbausteine für eine Familie 2 DVDs


»Eltern versuchen vergeblich, Grenzen und einen verbindlichen Rahmen zu setzen, während die Jugendlichen nahezu unablässig versuchen, diesen Rahmen zu sprengen. Wenn es so weit gekommen ist, sollten die Eltern einmal tief Luft holen, sich das Kind, das sie aufgezogen haben, genau ansehen und sich dazu entschließen, es in seiner gesamten Persönlichkeit und aus vollem Herzen anzunehmen.«

1. Kooperation & Integrität
2. Selbstvertrauen & Selbstgefühl
3. Persönliche Verantwortung
4. Eltern als Leuchttürme
5. Die Kunst »Nein« zu sagen

Gesamtspieldauer auf 2 DVDs
10 Stunden 16 Min

bestellen


Pubertät – Wenn Erziehen nicht mehr geht


Gelassen durch stürmische Zeiten


Was kann Erziehung in der Pubertät noch erreichen? Jesper Juul: In der Pubertät fangen Eltern oft an mit einer Art Turboerziehung, um in letzter Minute noch alles richtig zu machen. Das kann nicht funktionieren. Jetzt kommt es auf die Beziehung an.
mehr dazu

ab sofort lieferbar bestellen

DVD zum neuesten Buch »Pubertät«


b r a n d a k t u e l l


10 Familien arbeiten mit Jesper Juul

Pubertät ist eine Tatsache keine Krankheit


»Erleben Sie wie Jesper Juul, in deutsch, mit zehn Familien arbeitet. Über 7 Stunden (auf 2 DVDs) entwickelt sich ein gleichwürdiger Dialog mit Jugendlichen, ihren Eltern, jeder Familie.

Sehr hilfreich für Familien und alle die mit Familien arbeiten!

»Das sogenannte Problem oder Symptom ist nicht so wichtig. Wichtig ist die Person, die das Symptom trägt. Wir können das Problem nicht lösen, aber wir können Menschen darin unterstützen, destruktive Systeme, Perspektiven und Verhalten ins Konstruktive zu wandeln.« Jesper Juul

Wir danken den teilnehmenden Familien für Ihre Offenheit!

SOFORT LIEFERBAR

DVDs bestellen
NEUE DVD – 2 DVDs –

Gibt es unerreichbare Jugendliche – oder sind unsere Arme zu kurz


Aufzeichnung vom familylab-Symposium Oktober 2009. Mit Jesper Juul, Dr. Bernhard Bueb, Rupert Voß, Moderation Cordula Stratmann 2 DVDs


»Die Gesellschaft muss aufhören, sich vor der Jugend zu fürchten. Eltern sind vor allem in der Rolle des Sparring-Partners gefragt, der maximalen Widerstand bietet und minimalen Schaden anrichtet.«

bestellen

– DVD –


Erziehen mit Herz und Hirn


Was Kinder und Eltern brauchen

JESPER JUUL UND GERALD HÜTHER IM GESPRÄCH


Zwei der großen Impulsgeber für eine Pädagogik der Zukunft möchten Sie unterstützen: Der Familientherapeut Jesper Juul und der Gehirnforscher Prof. Dr. Gerald Hüther im gemein-
samen Gespräch darüber, was Kinder wirklich brauchen und wie eine Erziehung mit Herz und Hirn aussehen kann. Erleben Sie eine Sternstunde der Pädagogik!

DVD-VIDEO Filmvorschau

DVD bestellen

Das familylab-Symposium war ein Erfolg! 340 Menschen haben sich 2 Tage Gedanken gemacht, was sie selbst tun können um Jugendliche besser zu erreichen.


Hier finden Sie Impressionen, Texte und Interviews zum Symposium.

Stimmen zum Symposium:
»Der Aspekt des Paradigmenwechsels von: "Der Jugendliche ist selber schuld" zu: "Ich habe den Jugendlichen (bisher und mit meinen Mitteln) nicht erreichen können" gehört zu den bemerkenswertesten und nachhaltigsten Eindrücken des familylab-Symposiums.«

»Ich habe mich tief bestätigt gefühlt in meiner nun vergangenen Arbeit, in dem Wissen, dass ich alle Jugendlichen erreichen konnte, aber keine meiner Kollegen und Kolleginnen. Für mich war die Tagung auch dafür wichtig mit der pädagogischen Arbeit abschließen zu können.«


Impressionen.pdf

Gedanken einer Teilnehmerin.pdf


Radiointerviews

DVD bestellen
Jesper Juul und familylab.de suchen SeminarleiterInnen!
»familylab« ist eine Organisation für Beratung und Kompetenzentwicklung, aufgebaut und basierend auf Erfahrungen und Theorien zur Beziehung innerhalb einer Familie. »familylab« hat das Ziel, Eltern und Partnern Informationen und hochprofessionelle Fertigkeiten zur Lösung von Konflikten anzubieten, um deren Beziehungen zu bereichern - außerdem bieten wir ein zusammenhängendes Feld von Werten für die Interaktion von Menschen in Familien, Schulen und Betrieben.
Das Weiterbildungsangebot richtet sich an Fachleute die fünf Jahre in der Praxis gearbeitet haben und Eltern mögen! Mehr erfahren Sie hier, rufen Sie mich an 089 - 219 499 71 oder schreiben Sie mir an info@familylab.de herzlich grüßt Sie Mathias Voelchert Leiter familylab.de Flyer zur Weiterbildung

Unsere Buchempfehlung

Jesper Juul, Die kompetente Familie – Neue Wege in der Erziehung

Das familylab-Buch. Zu bestellen hier im online Buchladen
Invitations and integrity
Neue, englischsprachige DVD mit Peter Lang und Jesper Juul.

»Wege finden um Kinder und Eltern zu verbinden. Schulen sind Plätze für Respekt, in denen Menschen wachsen, wenn sie sich miteinander beschäftigen. Sprache wächst aus einer respektvollen Haltung heraus. Wir haben herausgefunden, wenn die qualitativ hochwertige Zeit, die Eltern mit ihren Kindern verbringen, erhöht wird, sinkt der Anteil an Gewalt dramatisch.« Peter Lang

»Viele junge Eltern sehen heute ihre Elternschaft als eine völlig neue Möglichkeit zu persönlichem Wachstum an. Diese Vorstellung verändert dramatisch die Beziehung zu ihrem Kind. – Ich kenne kein Kind das jemals einen Machtkampf begonnen hat, immer wurde der von Erwachsenen ausgelöst.« Jesper Juul

Laufzeit 1h 50 min. DVD. Englischsprachige DVD. Bestellen Sie im online Buchladen

Deutsche Beschreibung zur englischsprachigen DVD.pdf
JUNIOR-PARTNER

JUNIOR-PARTNER – der Kindergarten für eine bessere Gesellschaft
JUNIOR-PARTNER entwickelt Kindergärten für Unternehmen, die nach dem pädagogischen Ansatz der Gleichwürdigkeit von Jesper Juul arbeiten, baut diese auf, ist Träger und Betreiber.

Mehr Informationen gibt es auf der Internetseite www.junior-partner.de und direkt bei der Geschäftsführerin Jutta Maria Stark stark@junior-partner.de