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AUDIOS & VIDEOS zur Arbeit von Jesper Juul der familienwerkstatt – familylab.de und anderen hilfreichen Angeboten
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Eine Schule, ein Kindergarten in Halle, in dem sich SchülerInnen, LehrerInnen, ErzieherInnen, Kindergartenkinder und Eltern wohl fühlen. So schön könnte es sein…
Als wir im Herbst 2011 eine familylab-Supervision mit der Lehrerin und Autorin Sabine Czerny hatten zum Thema »Neue Schule« kam die Mitinitiatorin dieses Films Grit Herzog zu mir und sagte: »So eine Schule wie die, von der wir hier die ganze Zeit als Zukunftsvision reden, haben wir seit 10 Jahren in Halle. Sie heißt Riesenklein.« Jetzt habe ich den Film »Riesenklein« gesehen und kann es glauben. Vielen Dank an die Schulleitung von »Riesenklein«, dass wir diesen Film zeigen dürfen, vielen Dank Grit Herzog! Der Film soll ein Ansporn sein bestehende Schulen zu verändern und neue Schulen zu gründen!
»Jedes Kind sucht sich am Anfang der Woche aus was es lernen will, jedes Kind lernt in seinem Tempo, die Kinder lernen in altersgemischten Gruppen.« Der Erfolg gibt dieser Schule recht.
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Familienleben und Trennung – HR-Interview von Andrea Seeger mit Mathias Voelchert zum Thema »Familienleben und Trennung«
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Was sag' ich meinem Kind zu Tod und Sterben. Wie bespricht man mit Kindern über die letzten Dinge des Lebens.
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Ein kurzweiliges Interview von Georg Cadeggianini, Journalist, Vater von 6 Kindern mit Jesper Juul, im Hospitalhof, Stuttgart.
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Was machen gute Pädagogen gut? Sollen Schulen und Lehrer auch erziehen? Wie können wir eine Schulkultur aufbauen, in der Schüler und Lehrer sich gegenseitig respektieren?
Neues Referat von Jesper Juul mit Fragen und Antworten, Zürich 2011

„Kompetente Kinder brauchen eine andere Art von Führung.“ Kinder brauchen beziehungskompetente Erwachsene, die die Führung übernehmen. Diese beziehungsorientierte Führungskompetenz setzt Gesprächsführungskompetenz mit Eltern, Gruppen und Einzelpersonen voraus. Zu dieser Führungskompetenz gehört auch die Bereitschaft, sich selber zu hinterfragen: Vielleicht mache ich etwas falsch? Und die Grundfrage von kompetenter Führung lautet: Wenn mir etwas nicht gelingt, kann ich mich an das Kind wenden und es um Hilfe bitten?
„Es geht nicht um Schuld oder Fehler, sondern um Verantwortung!“ Dies ist für unsere Kultur immer noch ungewohnt, da die Machtträger das Recht haben, den anderen herabzusetzen, zu verletzen, zu beschuldigen. Verantwortungsvolle Führung respektiert die Integrität des anderen und kommt ohne Angstmacherei und einseitige Schuldzuweisungen aus. Mit diesem Führungskonzept unterstützt Jesper Juul einen Paradigmenwechsel der Pädagogik: Erwachsene und Kinder besitzen dasselbe Maß an Würde und sind entsprechend zu behandeln. Aber die Verantwortung für die Qualität dieser Beziehung tragen die Erwachsenen.
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Wie kann man mit seinen Kindern wachsen, ohne die Führung und die Verantwortung für die Qualität der Beziehung abzugeben?
Neues Referat von Jesper Juul mit Fragen und Antworten Zürich 2011

Jesper Juul führt in das Geheimnis und in die Bedeutung der Beziehung mit Kindern ein. Kinder brauchen ein Gegenüber, das sich dafür interessiert, wer sie sind; ein Gegenüber, das sie geduldig in die Gepflogenheiten unserer Welt einführt. Dafür braucht es und brauchen die Kinder Zeit – Zeit, um zu lernen. Denn Kinder sind zwar kompetent, aber sie können vieles noch nicht. Damit sich die Beziehung entwickelt, ist es nicht entscheidend, ob das Kind gewinnt oder ob die Eltern gewinnen. Eltern können sich also entspannen, und wenn sie sich selber nicht so wichtig nehmen, wird sich das Kind entsprechend weniger unwichtig und schuldig fühlen. Erst wenn die Erwachsenen Eltern spielen, werden die Kinder kindisch. Und darum fordert Juul auf: Stellen Sie Ihren „Elternsprechapparat“ ab und hören Sie auf, zu schauspielern.
Was für Kinder wollen wir? Wenn das Ziel aller Erziehung mentale Gesundheit und der Erwerb von psycho-sozialen Kompetenzen ist, dann können wir die Kinder darin unterstützen. Jesper Juul erklärt auf dieser DVD wie wir unseren Kindern mit einer persönlichen Sprache helfen, ein Gefühl für sich selber zu entwickeln.
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Multiple Intelligence in Danish Education
Mit Unterstützung des Dänischen Unterrichtsministeriums

To work with Howard Gardner’s theory of Multiple Intelligence ist o make the students aware of their own and other’s strengths. In addition, it offers the students a broader education that focuses on those strenghts.
These four films, each approximately 10 minutes in length, are some good examples from within the Danish educational system. In Stjernevejen school group feedback is used to make intelligence profiles which are then put directly into practice. At Hoptrup school, Multiple Intelligence has helped create a positive learing environment. Herskind school works with intra- and interpersonal intelligences. And in Toftlund school’s special needs class, they work from individual educational plans.
The film is aimed at teachers, students teachers, headmasters, school boards and parents. In short, it is for all those who wish to see and learn how Multiple Intelligence can be put into practice in the classroom.
Stjernevejen school – 2.Klasse
Hoptrup school – 4. Klasse
Herskind school – 7. Klasse
Toftlund school’s – 7. & 8. Klasse
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Beziehung als Schlüssel zur Welt. Ein Vortrag von Jesper Juul.
Ein Vortrag von Jesper Juul. Bei Beziehungskompetenz geht es eigentlich immer um Fachleute wie Lehrer, Erzieher, Psychologen usw.
Ich bin eigentlich dagegen über Beziehungskompetenz für Eltern zu sprechen. Eltern haben andere Qualitäten die sehr wichtig für Kinder sind, Eltern sind oft irrational und auch ein bisschen verrückt, und das brauchen Kinder unbedingt. Von Fachleuten erwarten wir, dass sie sich ein bisschen beherrschen können.
In unseren Schulen verfolgen wir eine sehr kollektivistische Schulkultur, wir erwarten, dass alle Lehrer das Gleiche tun, entweder alle, oder keiner… Es geht nicht, dass die eine Hälfte es so macht und die andere Hälfte anders. Es geht immer um die Vorstellung: Wir machen hier das Richtige, und wir wissen was das Richtige ist. Man kann sagen, das ist ein sehr unbegabter Ausgangspunkt, aber da stehen wir immer noch.
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Lehrer – Schüler – Eltern
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Wir müssen unseren Kindern ihre Freiheit lassen. Mehr Gelassenheit und partnerschaftlicher Dialog setzen voraus, dass wir Eltern akzeptieren, dass wir nicht immer wissen was das Beste für das Kind ist.

„…von selber haben Kinder grundsätzlich kein Lust sich anzustrengen – deshalb ist es ja so immens wichtig, dass man sich über ihre natürlichen Grenzen hinwegsetzt.“ Zitat Amy Chua
ist das so ?
Erster Teil: Interview und Praxisbericht mit Prof. Dr. Gerald Hüther: „Die beste Vorbereitung auf Mathe ist nicht Mathe, sondern z.B. auf Bäume klettern. Das Gehirn ist kein Muskel, den man trainieren kann, sondern das Hirn kann sich nur selbst nähren. Das viele Wissen kann nur im Hirn ankommen und dort verankert werden, wenn wir es schaffen, dass sich Kinder für die Aneignung dieses Wissens begeistern. Es muss für die Kinder bedeutungsvoll sein. – Man kann Gehirnverschaltungen nicht von außen im Kind herstellen, sondern diese Verschaltungen werden von dem Kind selbst durch Freude und Begeisterung ins eigene Hirn gebaut. – Wahrscheinlich überschätzen wir völlig die kognitiven Fähigkeiten, die wir meinen später im Leben zu brauchen.“
Zweiter Teil: Interview mit Jesper Juul „Kompetente Eltern zu werden ist viel einfacher, als die meisten es sich vorstellen, man muss sich nur ein bisschen entspannen und seine Kinder kennen lernen… Kinder brauchen Führung, das steht außer Frage. Kinder wollen nichts anderes als ihre Eltern glücklich machen. Aber wir wollen als Eltern – das was wir wollen – ein bisschen zu früh, ein bisschen zu schnell. Damit sagen wir dem Kind: ich habe kein Vertrauen in dich, ich glaube nicht dass du mitmachen willst, du bist zu langsam. Klar, dass das Kind dann nicht mehr will.“
Dritter Teil: Ideen aus dem familylab.de-Training mit Christine Ordnung und Peter Bergner: „Es gibt keine Rezepte, aber es gibt in jeder Familie eine eigene Kultur, die versuchen wir zu wecken.“ Wie kann man Konflikte austragen, seine Wünsche gegenüber den Kindern durchsetzen, ohne sie zu unterdrücken? Eine Mutter im familylab-Training in Berlin: „Wir müssen ständig gut sein, die Kinder müssen auch immer gut sein, überall Anforderungen… Es hat mir so gut getan zu sehen, dass ich nicht allein bin. Jetzt habe ich neue Ideen, was ich anders machen kann.“
Mit freundlicher Genehmigung von vivo 3 sat.
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Wunderbares Interview mit Jesper Juul, Gestaltung von Heinz Janisch, in der Reihe "Menschenbilder", alle Rechte beim ORF

Ständiger Dialog ist unerlässlich
Die Kinder brauchen zufriedene Eltern, sagt Jesper Juul, sie brauchen Eltern, die sich auch als Paar, als Einzelpersönlichkeiten erleben und die sich nicht nur über die Kinder definieren, weil sie sonst – oft unbewusst - den Kindern die Schuld dafür geben, dass in ihrem Leben etwas nicht mehr stimmt und sie nicht glücklich sind. Ein gefährlicher Kreislauf, den man rechtzeitig durchbrechen muss.
Wichtig dabei ist der ständige Dialog. "Konflikte zwischen Kindern und Eltern sind kein Anzeichen dafür, dass die Eltern ihrer Aufgabe nicht gewachsen sind, sondern dienen dazu, dass beide Seiten etwas lernen", sagt Jesper Juul. Er spricht in seinen Büchern gern von der "gleichwürdigen Familie", von Begriffen wie "Gehorsam" hält er wenig. "Gehorsame Menschen sind unglückliche, ungesunde Menschen", so Juul.
Ein Thema, das Jesper Juul derzeit intensiv beschäftigt, das ist der ratlose, oft auch aggressive Umgang der Gesellschaft mit Jugendlichen. "Das ist im Osten Europas genauso zu erleben wie im Norden", sagt Jesper Juul. "Wir schaffen es nicht, den Jugendlichen von heute zu vermitteln, dass sie wertvolle Menschen sind, dass gerade ihre Kreativität und ihre Neugier gefragt sind."
Kinder sind von Geburt an kompetent
Viele Eltern würden seinen Aufruf zu mehr Gelassenheit in der Beziehung prinzipiell gut finden, sagt Jesper Juul, das erlebe er in den Gesprächen und Beratungen oft. Aber es komme dann sehr bald ein Spruch, den er inzwischen nur zu gut kenne: Man müsse Kindern doch auch "Grenzen setzen". "Kinder müssen immerzu verdammt nett sein. Wir müssen aufhören, ihre Seelen in einem Netz zu fangen." Jesper Juul über unser ständiges Bemühen, "herzeigbare Kinder" zu haben. Alle Eltern kennen die Frage, ob denn das Kind eh brav sei - als sei das "Brav-sein", das scheinbar "Harmonische" das einzig gültige Erziehungsziel.
Für Jesper Juul sind Kinder von Geburt an sozial und emotional ebenso kompetent wie Erwachsene. Herauszufinden, "wer das Kind ist" und nicht zu erklären "warum es sich so verhält", das wäre seiner Meinung nach ein mögliches Vorgehen, um eine tragfähige Eltern-Kind-Beziehung herzustellen.
In den kommenden Jahren möchte sich Jesper Juul vor allem den Problemen von sogenannten "schwierigen" Jugendlichen widmen. Das auffällige Verhalten von Kindern und Jugendlichen führt er auf zwei Ursachen zurück: entweder haben Erwachsene die kindliche Integrität verletzt oder die Kinder haben zu übermäßig kooperiert und beginnen sich zu wehren.
ORF-Audio hier anhören
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Mobbing gibt es, wenn wir Schuld zuweisen und nicht von uns reden.

»Gute Lehrer verbinden Theorie mit Leben.« Der Japanische Lehrer Toshiro Kanamori, zeigt in dem preisgekrönten Film „Children full of life“ wie er das macht.
Er glaubt, dass es die Aufgabe von Lehrern ist zu zeigen was man z.B. mit Mobbing macht: Der Film zeigt wie diese Klasse die Verwandlung schafft: Statt sich hinter Du-Botschaften zu verstecken, schmerzhafte Ich-Botschaften zu geben. Kanamori: „Ich habe etwas Falsches gemacht, das sagte keiner von euch“.„Ihr beschuldigt alle anderen, und sprecht nicht von euch selbst“.
Um die Wirkung von Mobbing sichtbar zu machen bittet Kanamori die Viertklässler ihre innersten Gefühle aufzuschreiben und sie in der Klasse vorzulesen. – Indem sie ihre Erlebnisse so teilen, beginnen die Kinder zu verstehen wie wichtig es ist, sich wirklich um ihre Klassenkameraden zu kümmern. Dieser Dialog beschäftigt die Kinder über Tage, auch während des gemeinsamen Mittagessens, auch da ist Kanamori gefordert.
Schule wie sie viele Schüler, Lehrer, Eltern gerne hätten. Sollten wir uns trauen die Lehrpläne umzuschreiben, oder doch lieber alles lassen wie es ist?
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SWR 2 Forum: Erziehung ist kein Machtkampf. Gelassenheit ist eine Altervative.
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Wir leben in einer Kutur in der Schmerz und Leid permanent verleugnet und ausgegrenzt werden. Traurigkeit und Nachdenklichkeit werden im Bestreben nach Profit und Selbstbestätigung abgelehnt.
Grundsätzlich ist ein Mensch so "gebaut" ein guter Mensch zu sein. Der Mensch hat die Möglichkeit ein guter Mensch zu sein. Was aber passiert ist, dass unter den großen Zivilisationen – die auf Eroberung und Besitz basierten – sich das Bewußtsein von vielen Menschen änderte.
Der Züricher Psychoanalytiker Prof. Dr. Arno Grün über
– Voraussetzungen für Autoritätsgläubigkeit
– Vielfachen Mangel an Mitgefühl
– Wie können wir die Demokratie bewahren?
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Jesper Juul in der NDR -Talk Show zur Pubertät
sehen Sie die beiden Videos hier:
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Das Symposium für einen Paradigmenwechsel in sozialpädagogischer Arbeit mit Jugendlichen und ihren Familien. Mit Jesper Juul, Dr. Bernhard Bueb, Rupert Voß, Moderation Cordula Stratmann

»Gibt es unerreichbare Jugendliche oder sind unsere Arme zu kurz?« Während der letzten zwei Jahrzehnte hätte ein erwachsener Experte bestimmte junge Menschen als “für Pädagogen unerreichbar” definiert. Die Medien und Politiker haben sich dieser defensiven Haltung angeschlossen, die leicht erkennbar ist an einer unprofessionellen Anwendung von Projektionen – z.B. „Du bist unerreichbar“ anstatt „Ich kann Dich nicht erreichen“ Die letztere Formulierung würde den Wunsch ausdrücken mit diesen jungen, isolierten Jungs und Mädchen irgendeinen produktiven Kontakt herzustellen – ein Wunsch der meines Erachtens immer noch in den Herzen und Seelen der professionellen Gemeinschaft vorhanden sind. – Wir haben offensichtlich alle vorhandenen Methoden und Strategien angewandt die wir kennen um Jugendliche zu erreichen – und das mit sehr wenig Erfolg.
Ich meine, dass dies nach einem neuen Paradigma verlangt – einer kompletten Änderung des Standpunktes und der Haltung. Wenn wir uns nicht trauen dies zu riskieren, werden wir die gleichen Dinge in einer modernisierten Form wiederholen und dabei scheitern. Die meisten erfahrenen Experten wissen, dass “mehr und strengere Grenzen”, „strengere Bestrafung, mehr Disziplin, unverzügliche Konsequenzen“ nicht mehr wie ein politisches Alibi sind, um unsere Hilflosigkeit zu verdecken. In der heutigen “Erziehung” stehen den Eltern und den Pädagogen eine Vielzahl von Methoden zur Verfügung, aber wenn wir sie auf ihre Essenz reduzieren, gibt es zwei Gruppen. Die einen glauben daran, eine Subjekt-Objekt-Beziehung mit den Kindern und Jugendlichen aufzubauen – und die anderen glauben daran, auf der Basis einer Subjekt-Subjekt-Beziehung zu arbeiten.
Während dieses Symposiums werden wir beide Paradigmen sehr gründlich untersuchen und versuchen einen Dialog zwischen beiden herzustellen. Wir werden Stimmen von jungen Menschen dazu nehmen und Praktikern zuhören die wissen wie Erwachsene auf Jugendliche zugehen müssen um sie zu erreichen. Auf diese Art und Weise hoffen wir nicht nur klarzustellen – wir hoffen auch neue Energie und Optimismus in diesen wichtigen Bereich zu injizieren.
Die DVD zum Symposium
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Jesper Juul über die Gratwanderung zwischen Selbstbestimmung und Überforderung, in einem familylab-Elternseminar mit 40 Müttern und Vätern. Kinder sind kompetent, von Anfang an, sie bringen schon viele Gaben mit, wie zum Beispiel Liebesfähigkeit und Feingefühl. Jesper Juul verweist eindringlich auf die Würde des Kindes: »Wenn wir über Erziehung reden, dann reden wir immer in Gegensätzen, es ist entweder autoritär oder frei. Und meiner Erfahrung nach wir müssen nicht von diesen Gegensätzen sprechen, wir müssen über Alternativen reden. Und wenn es um die vielzitierten Grenzen geht, dann rate ich Eltern, nicht Grenzen zu setzen, sondern vielmehr die eigenen zu zeigen. Auf diese Weise können Kinder lernen, Respekt vor dem Menschen zu haben und nicht vor der Macht.« von Stephanie von Oppen für SWR2.
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Claudia Stöckl in einem wunderbaren Ö3_Interview mit Prof. Dr. Gerald Hüther (35 Min.)

Affektkontrolle zu lernen ist so wichtig für junge Menschen. Sie ist die wichtigste Kompetenz über die Jugendliche heut zu tage verfügen sollten. Sie sollten in der Lage sein mit ihren eigenen Gefühlen umzugehen. Jugendliche müssen ihre Gefühle kennen, müssen wissen wie wertvoll sie sind, und dann müssen sie Möglichkeiten haben, dass sie sich nicht von ihren Gefühlen steuern lassen. Dazu hat man das Frontalhirn, dass man nicht ein Opfer seiner Triebe und Instinkte wird. Kinder und Jugendliche suchen Aufgaben an denen sie wachsen können. Finden sie diese nicht in Schule, Familie, Ausbildung, haben wir Erwachsenen etwas falsch gemacht. Wenn Kinder keine Aufgaben finden die so faszinierend sind, dass sie diese Aufgaben im realen Leben auch annehmen wollen und daran wachsen wollen. Das heißt dann: Wir haben sie zu steril großgezogen. Solche Jugendliche verlieren sich dann in virtuellen Welten weil diese Welten ihnen genau das liefern was sie so dringend brauchen: Erfolgsergebnisse und Aufgaben an denen sie wachsen können.
Mein Hirn wird so wie ich es benutze. Benutze ich es mit Begeisterung, und ist mir das was ich tue wichtig, wird meine Hirnfähigkeit immer besser. Gerald Hüther spricht über: Wirkungen von Meditation. Frühkindliche Prägung: Es ist immer möglich neue Erfahrungen zu machen und gute andere Erfahrungen machen es möglich bisher Erlebtes anders zu bewerten. Therapien gehen ja darum, das wieder zu finden was wir verloren haben.
In Beziehungen lernen wir am meisten. Hirnjogging braucht nur einer der aus allen Beziehungen gefallen ist, deshalb kann man das auch heute gut verkaufen, weil es viele gibt die aus ihren Beziehungen gefallen sind.
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